Eine Comicverfilmung mit harten Kerlen und schönen Frauen – man denkt sofort an “Sin City”. In diesem Stil ist auch der Film “The Spirit” aus dem Jahre 2008 gehalten. Die Besetzungsliste ist hochkarätig, Regisseur und Drehbuchautor Frank Miller, der auch für “300″ und “Sin City” verantwortlich ist, konnte Gabriel Macht, Samuel L. Jackson, Scarlett Johansson und Eva Mendes gewinnen. Comiczeichner Will Eisner kreierte in den Dreißiger Jahren die wöchentliche Serie “The Spirit” und lieferte somit die Vorlage für den Film.
Wie auch “Sin City” strotzt auch “The Spirit” vor stilisierter Gewalt, was die Altersfreigabe ab 16 rechtfertigt. Eine wichtige Rolle spielen die Frauen in dem Film, sie alle sind Femmes Fatales. Die schwarz-weiße Optik des Films, die von Scharlachrot unterbrochen wird, wirkt bedrohlich. Von den Kritikern aus den USA und Deutschland wurde der Film, der am 5. Februar 2009 anlief, größtenteils zerrissen. Durchweg gelobt wurde allerdings die Optik und Ausstattung.

Die Hauptperson des Films ist der Ermittler Denny Colt, gespielt von Gabriel Macht. Nach seiner mysteriösen Auferstehung zieht er als Rächer “The Spirit” durch Central City. In dem Sündenpfuhl passiert einiges, Verbrecher geben sich die Klinke in die Hand. Als Gentleman-Rächer ist sein Kostüm ein schwarzer Anzug mit roter Krawatte und weiße Turnschuhe. Samuel L. Jackson spielt den Bösewicht Octopus, der mit seiner Assistentin Silken Floss (Scarlett Johansson) die Weltherrschaft übernehmen möchte und die Stadt terrorisiert. Die beiden Gegenspielern von “The Spirit” ist ihre Leidenschaft für Verkleidungen. Ein immer wiederkehrender Charakter ist die mysteriöse Sand Saref (Eva Mendes). Sie ist die Jugendliebe von Spirit, die sich im Laufe der Zeit zur Verbrecherin entwickelte. Die Aufgabe vom Spirit ist es nun, die Meisterdiebin Sand Saref, Octopus und Silken Floss unschädlich zu machen, um Central City von Verbrechen zu befreien.